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Kotti 3000, Berlin

Kiezbewohner des problembehafteten öffentlichen Stadtraums „Kottbusser Tor“ in Berlin-Kreuzberg wurden eingeladen, Visionen und Vorstellungen von „ihrem Kotti“ zu entwickeln, damit zu spielen und sich darüber auszutauschen. „Kotti 3000“ ist ein niedrigschwelliges Interview-Werkzeug, das diejenigen zur gemeinschaftlichen Diskussion über die Planung und Gestaltung ihres Kiezes einlädt, die bisher noch nicht aktiviert sind. Auf einer Luftansicht des Kottbusser Tors konnten Sticker mit verschiedener Wertigkeit verteilt werden, um dadurch Änderungen oder Verbesserungen vorzuschlagen. Insgesamt wurden 60 Spielpläne beklebt. Die „Wunschkottis“ lassen sich grob in vier Szenarien unterteilen: Grüne Oase, Sportlandschaft, Kinderstadt und Hochhauskiez.

Programm: Zukunftsvisionen für das Quartier
Teilnehmer: Je nach Methode 24 – 60 Erwachsene, Jugendliche und Kinder
Methoden: Atmosphären: A5 Atmo erfragen; Wunschforschung: W7 Nachbarschaft 3000

Zeitraum: 2009
Auftraggeber: Quartiersmanagement Zentrum Kreuzberg
Leistungen: Nutzerbeteiligung
Projektleitung: Marlen Kärcher, Jannes Wurps