zurück

Rixdorfer Grundschule, Berlin

Im Berliner Quartier Donaukiez verfügt eine Grundschule aufgrund rückläufiger Schülerzahlen über ein Überangebot an Klassenräumen. Durch einen Umbau und öffnen der Schule in den Kiez erhofft sich das zuständige Quartiersmanagement, Programme anzusiedeln, die auch den Anwohnern im Quartier zugutekommen und die Lebensqualität für viele im Kiez verbessern.

Mit dem speziell für eine umfangreiche Studie im Quartier entwickelten Verhandlungsspiel „Agenten und Komplizen“ konnten die Baupiloten mit Schülern, Pädagogen, Anwohnern, Vertretern lokaler Einrichtungen, Firmen und Geschäften in einen Dialog treten und für sie wichtige Orte identifizieren, mögliche Verknüpfungen mit unterschiedlichen Bildungsangeboten herstellen und so Ideen für die Zukunft ihres Quartiers diskutieren. Beispielhaft konnte das lokale Wissen im Kiez genutzt werden um auszuarbeiten, wie eine zeitgemäße Pädagogik und eine Einbeziehung der Stadtgemeinschaft die Lernräume der Schule verändern, erweitern, vernetzen oder auch auf mehrere Stützpunkte im Quartier verteilen kann. Auf dieser Grundlage konnten zahlreiche Vorhaben realisiert werden, die sowohl zur Verbesserung der Lernbedingungen an der Rixdorfer Schule beitragen als auch ein zusätzliches Infrastrukturangebot für die Nachbarschaft bereitstellen.

 

 

Programm: Quartiersentwicklung

Teilnehmer: 70 Schüler

Methoden: Wunschforschung: W2 Kleb deine Welt

 

Zeitraum: 2012

Auftraggeber: Quartiersmanagement Donaustraße-Nord

Leistungen: Nutzerbeteiligung

Projektleitung: Andrea Benze, Susanne Hofmann, Urs Walter