zurück

Galilei-Grundschule
Akustische Sanierung und Ausbau, Berlin

Die schlechte Akustik des im Rahmen der IBA 1984/87 (Architekt Gino Valle) entstandenen Gebäudes führte zu einer erhöhten Lärmbelastung für Schüler und Lehrende. Im Rahmen der technischen Sanierung wurde auch die Umgestaltung und Einrichtung von zusätzlichen Lernzonen ausgeführt, um den Fluren eine höhere Aufenthaltsqualität zu geben. Neben neu gedämmten Wänden und Decken fungieren akustisch aktive Sitznischen als individuell gestaltete Lern- und Wohlfühlorte für kleine Gruppen. Die Schüler(innen) haben sich an der Gestaltung der Sitznischen direkt beteiligt. Ihre Bilder und Bastelarbeiten wurden graphisch umgesetzt und auf die Nischenwände aufgebracht. Pro Etage ist zusätzlich eine Lerninsel als Gemeinschaftsbereich für die Arbeit in mittelgroßen Gruppen eingerichtet worden. Für die akustisch besonders relevanten Treppenhäuser wurden zusätzlich sog. Baffeln entwickelt, die die Kinder kontinuierlich ergänzen und umgestalten können.

Projektleitung

Dipl-Ing Constantin von der Mülbe

die Baupiloten

Melanie Berkholz, Tanja Freund, Anna Ohlrogge, Robert Tesch, Beatrice Traspedini, Katja Zimmerling (Entwurf), Amaia Sánchez Velazlo, Benno Fiehring, Florence Harbach, Gaspard van Parys, Jorge Valiente Oriol, Leif Lobinski, Neli Pavlova, Quentin Nicolaï, María García, Clara Rodriguez, Sophie Mundzik (akustischer Entwurf), Quentin Nicolaï (Ausführungsplanung)

Grafik Nischen

Florencia Young mit Sol Mata

Projektbeteiligte

Quartiersmanagement am Mehringplatz

Auftraggeber

Stattbau GmbH

Kosten/Fläche

200.000 EUR brutto/ 1150 m²

Leistungen

LP 2-8, Partizipation

Fertigstellung

Dezember 2008

Adresse

Friedrichstraße 13
10969 Berlin Kreuzburg

Fotograf Jan Bitter