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Hochhaus der Teamplayer, Haus 12, Siegmunds Hof

Studentenwohnen, Modernisierung und energetische Sanierung, 2014-16

Im fünften Bauabschnitt der Masterplanung für das Studentenwohnen Siegmunds Hof wird Haus 12 mit ca. 130 Wohneinheiten energetisch saniert und modernisiert. Grundlage des Entwurfs ist ein weitreichender Partizipationsprozess.

Mit der Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes von 1961 entsteht mit Haus 12 das „Hochhaus der teamplayer“ als Dreh- und Angelpunkt der Studentenwohnanlage. Im ersten Obergeschoss schwebt die neue Küche über dem Erdgeschoss des aufgeständerten Hauses, beleuchtet es und macht so aus dem vorher unwirtlichen einen nutzbaren Bereich.

Nutzung
Wohnen für 138 Studierende (davon 2 rollstuhlfahrer, max. 12 Blinde/Gehörlose): Einzelzimmer, Einzelapartments, gemeinschaftliche Wohnküchen, Fahrradwerkstatt, Waschcafé, Büroräume der studentischen Selbstverwaltung; Außenanlage mit Werkterrassen

Baumaßnahmen Komplettsanierung Gebäudehülle (Austausch Eternitfassade, Wärmedämmung, neue Fenster, türen, Dach; Betonsanierung), Brandschutztechnische Aufwertung (F90 trennwände, Brandmeldeanlage, Feuerwehraufzug), Kompletterneuerung Haustechnik, Solarthermie Öffnung und Umnutzung UG Sockelbereich, teilweise Neustrukturierung Innenräume (neue Stahl-Glas-Box als Küchenerweiterung 1.OG, Barrierefreie Apartments 2. – 4.OG, rollstuhlgerechte Wohnung im EG, rollstuhlgerechte Ausbildung der Zugangsbereiche), Erneuerung Innenausbau (Böden, Abhangdecken, teilweise Wände und türen), Neuentwicklung Einbaumöbel (Wohnräume, Küchen, Bäder)
Neumodellierung des Außenraumes

Auftraggeber Studierendenwerk Berlin

Bruttogeschossfläche 4.500 m²

Kosten Bauwerk 6.300.000 € brutto

Leistungen LPH 1–9, Phase 0 – Nutzerbeteiligung

Generalplanung als ARGE mit Biller & Lang Architekten (Bauleitung), Marzahn & Rentzsch (Statik), Ingenieurbüro Hetebrüg (TGA), Architektur- und Sachverständigenbüro Stanek (Brandschutz), ELT-ING GmbH (Elektroplanung)

Projektleitung Marlen Kärcher

Projektteam Susanne Hofmann, Max Graap, Marlen Kärcher (Projektleitung), Anna Kasper, Martin Mohelnicky, Mathias Schneider und Omorinsola Otubusin, Merle Sudbrock

Fotograf Jan Bitter, Udo Meinel