zurück

Hörsaal JFK-Institut
Ausbau, Berlin

Der Hörsaal des John F. Kennedy-Instituts in einem ehemaligen Schulgebäude der Jahrhundertwende ist ein wichtiger Mittelpunkt für Vorträge des Instituts. Die Professoren des JohnF.Kennedy-Institut entschlossen sich zu einem Experiment: Sie beauftragten einen repräsentativen Vortragssaal, der deutlich machen soll, daß theoretische Auseinandersetzung und Präsentation wichtiger Vorträge auch uniexterner Persönlichkeiten aus dem Ausland zu den Merkmalen eines international operierenden Instituts gehören. Mit den Fraenkel Lectures wird dieser Raum zur Visitenkarte des FU-Instituts für Nordamerikanische Studien. Die Raumwelle startet als leicht ansteigende Bodenrampe in einem grobkörnigen Quarzkiesbett und wird dann zu einem begleitenden Deckenflügel. Ihre formale Dynamik wird durch eingearbeitete gleißende Leuchtschlitze perspektivisch überhöht. Die spiegelnde himmelblaue Oberfläche und die hochglanzlackierten grün-blau changierenden Stühle und Rednerpult reflektieren sich wechselseitig, erzeugen bei Nacht ein vielfältiges Lichtspiel und beziehen am Tag das umgebende Grün mit ein.

Projektleitung

Dipl-Ing Susanne Hofmann BDA

die Baupiloten

Philipp Baumhauer, Julian Sauer, Christian Weinecke

Auftraggeber

JFK-Institut, Freie Universität Berlin

Planungsbeteiligte

Ing.-Büro Moll (Akustik)

Kosten

75,000 EUR brutto

Leistungen

LP 1-9, Partizipation

Fertigstellung

Januar 2002

Adresse

Lansstraße
14195 Berlin Steglitz-Zehlendorf

Fotograf Jan Bitter