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Lernen in energieeffizienten Gebäuden

Der Baukomplex schafft eine neue Verbindung des urbanen Chemnitz-Sonneberg mit dem Zeisigwald. Zentrales Element der Landschaftsgestaltung ist der Natur- und Energielehrpfad. Er fungiert als Vermittler zwischen den Schulgebäuden und leitet durch das Schulareal hindurch in den Wald. Während im vorderen Bereich des Pfades die sportlichen Aktivitäten im Vordergrund stehen, ist es in Waldnähe eher die Natur, die in pädagogisch aufbereiteten Räumen leiblich erfahren werden kann. Auch die Architektur unterstreicht den Übergang von der Stadt zur Natur. Während die Fassaden auf der städtischen Seite streng gefasste geometrische Formen haben, bestimmen auf der Waldseite Pflanzen und natürliche Materialien ein weiches Fassadenbild. Das Architekturkonzept des „Entdeckenden Lernens“ unterstützt die aktive Auseinandersetzung der Schulwelt mit ihrer direkten Umgebung. Für die Schüler wird der Raum so zu einem dritten Pädagogen. So fördern z.B. die Energiehöfe, um die sich jedes Lernhaus  gruppiert,  auf spielerische Art und Weise das ökologische Bewusstsein. Die vielfältigen Kommunikationsräume der neuen Bildungslandschaft stellen ein informelles Angebot für die Rhythmisierung des Unterrichts dar.

Projektteam

Dipl.-Ing. Susanne Hofmann (Projektleitung), Dip.-Arch. Marlen Kärcher, Dipl.-Ing. Jannes Wurps und Katharina Schawinski, Christian Necker, Lisa Plücker

Auftraggeber

Stadt Chemnitz

Kosten/Fläche

GBK 45.000.000 Euro/ 9000 m²

Leistungen

eingeladener Wettbewerb

Zeitraum

Frühjahr 2008