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Aging-in-Neighborhood

Generationenübergreifendes Wohnen, Kooperatives Ideenworkshopverfahren „Urban Living“, 2013

Das Wohnprojekt Aging-in-Neighborhood wurde im Rahmen eines Ideenworkshopverfahrens zur Verdichtung eines ruhigen innerstädtischen Wohnviertels mit hohem Seniorenanteil konzipiert. Dafür wurde ein partizipativer Prozess mit konzeptionellen Workshopalternativen entwickelt, der die Nachbarschaft und potenzielle neue Anwohner ansprechen soll. Angestrebt wird der Aufbau einer gemischten Sozialstruktur, die ein generationenübergreifendes, gemeinschaftliches Zusammenleben ermöglicht. „Co-Housing“ und „Co-Working“ soll auf gemeinschaftlichen Flächen in der Nachbarschaft (Gewächshaus, Atelier) und in Hausgemeinschaften (Gästewohnung, Spielzimmer, Fitnessraum) eingerichtet werden. Als Prototyp wird ein drei- bis viergeschossiges „durchlässiges Gastgeberhaus“ vorgestellt.

Partizipation – Phase 0
In einem niedrigschwelligen Netzwerkspiel sollen sich Anwohner und potenzielle neue Nachbarn kennenlernen und gemeinsam über eine wünschenswerte Entwicklung austauschen. Da die Gruppe groß und in der Konzeptionsphase noch unbekannt ist, wurden mehrere Workshopalternativen entwickelt. In effektiven und unterhaltsamen Planspielen können überraschende Wohnträume entdeckt und in Diskussionen mit der Nachbarschaft weiterentwickelt werden, um schließlich zu einer gemeinsamen Vision zu kommen. Das gemeinschaftsorientierte Wohnprojekt „Aging-in-Neighborhood“ soll soziales Denken und nachbarschaftlichen Austausch fördern und letztendlich die Identifikation mit dem Wohn- oder Arbeitsumfeld stärken, wovon wiederum die gesamte Nachbarschaft profitieren würde.

Projektteam

Susanne Hofmann, Marlen Kärcher, Kirstie Smeaton (Projektleitung) und Tina Strack, Mareike Schlatow, Jana Sommer, Zuzana Tabačková

Fachplaner

Jörg Lammers (energetische Beratung), ST raum a. (Landschaftsplanung)