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Grundschule Borkum, Borkum

In zwei Szenarien soll untersucht werden, wie die zweizügige Grundschule im Herzen der Insel Borkum ein offenes Ganztagskonzept mit zeitgemäßer Pädagogik umsetzen kann: durch Neuordnung der Räumlichkeiten im Bestand oder alternativ durch einen Umbau. Dabei soll auch die Erschließungssituation unter Aspekten der Barrierefreiheit und des Brandschutzes verbessert sowie die beiden bisher getrennten Gebäude miteinander verbunden werden.

Lernen im sozialen Leben

Um den zukünftigen Bedarf zu definieren und aufzunehmen fand im Winter 2017/18 ein dreistufiger Beteiligungsprozess mit den unterschiedlichen Interessengruppen der Schule statt. Gewünscht wird eine starke Vernetzung mit der Stadt. Der Ansatz „Grundschüler lernen im sozialen Leben“ soll auch in den Lernräumen gelten, weswegen das Lernen im Klassenraum ergänzt werden soll um Bereiche für offeneres, selbstorganisiertes Lernen. Die Angebote des Ganztages sollen vielfältig und räumlich zu überblicken sein. Außerdem wünscht die Schule sich ein Zentrum, an dem die Schulgemeinschaft sich begegnen kann.

Entwicklung eines Anbaus

Ein kompakter Anbau soll der Schule zukünftig ein Begegegnungszentrum sowie einen Raum geben, in der das gewünschte pädagogische Konzept bestmöglich umgesetzt werden kann.

Zeitraum: 11/2017 – 05/2019

Programm: Unterrichtsräume, Gruppenräume, Gemeinschaftsflächen, Musikraum, Freiarbeitsflächen

Teilnehmer: ca. 20 Kinder und Jungedliche, 18 Erwachsene (Pädagog*innen, Eltern, Mitarbeiter*innen der Verwaltung und aus der Politik)

NUF: 1.100 m² (ohne Sportflächen)

Leistungen: Nutzerbeteiligung Phase Null, Schul(bau)entwicklung und Machbarkeitsstudie mit Wirtschaftlichkeitsberechnung

Methoden: Atmosphärenworkshops „Kleb deine Welt“, Planspiel I „Schul-Visionenspiel“, Planspiel II „Schulbautypologie weiterdenken“, Planspiel III „Spielräume erweitern“

Auftraggeber: Stadt Borkum

Projektleitung: Susanne Hofmann, Milena Monssen